Thursday, 20th June 2019
20 Juni 2019

Unwetter im Newsblog: A4 wegen Überflutung gesperrt – Tornado gesichtet

In Sachsen ist am Montagnachmittag ein Tornado gesichtet worden: Nach Angaben von „Kachelmannwetter“ trat der Luftwirbel wohl in Brand-Erbisdorf auf. (Quelle: Screenshot: Twitter)

Gewitter, Dauerregen und drohende Überschwemmungen: Tief „Axel“ bringt Unwetter nach Deutschland. In einigen Regionen ist die Feuerwehr im Dauereinsatz. Alle Informationen im Newsblog.

20.25 Uhr: A4 nahe Eisenach wegen Überflutung gesperrt

Die Autobahn 4 nahe Eisenach musste zwischen Herleshausen in Hessen und Gerstungen in Thüringen in einer Richtung wegen überfluteter Fahrbahn gesperrt werden. Das teilte die Polizei Fulda mit. Der Verkehr staute sich zunächst auf einer Länge von etwa zwei Kilometern. Wie lange die Sperrung andauern sollte, war zunächst unklar. Im hessischen Eschwege standen am Montagabend zwischenzeitlich mehrere Straßen unter Wasser.

19:30 Uhr: Unwetterwarnung für Regierungsbezirk Detmold

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung für den Regierungsbezirk Detmold herausgegeben. In der Region östlich von Bielefeld bis zur niedersächsischen Landesgrenze gebe es teils sehr starke Niederschläge, sagte ein Sprecher. Bei Göttingen und Bielefeld, Minden, Lippe, Paderborn und Höxter könnten örtlich Bäume entwurzelt und Keller geflutet werden, hieß es in der Unwetterwarnung.

18.41 Uhr: Wetterdienst meldet Gewitter und Dauerregen im Südwesten

Zahlreiche Gewitter sind am Montagnachmittag über Baden-Württemberg gezogen. Wie eine Sprecherin des Deutsche Wetterdienstes (DWD) sagte, blitzte und donnerte es vor allem am südlichen Oberrhein. Zwar hatten sich die Gewitter demnach bis zum frühen Abend abgeschwächt. Jedoch drohten am Abend neue Niederschläge, die aus Richtung Franken nach Baden-Württemberg zogen, wie es vom DWD hieß. „Die Regenfälle sind nicht zu unterschätzen. Überschwemmungen sind in einigen Regionen des Südwestens durchaus möglich“, warnte die Meteorologin. Der DWD rechnet bis Mittwochmorgen mit extremen Regenfällen und Unwettern im Südwesten.

18.38 Uhr: Gewitter führt zu Verspätungen bei Bahnen – Verzögerung bei Flügen

Starker Gewitterregen hat in Berlin auf einzelnen Strecken zu Verspätungen und Ausfällen bei Straßen- und S-Bahnen geführt. Betroffen waren nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe mehrere Straßenbahnlinien in den Stadtteilen Köpenick und Schöneweide. Laut S-Bahn war der Verkehr zwischen Tegel und Schönholz beeinträchtigt. Am Flughafen Tegel wurde die Abfertigung kurz unterbrochen. Auf dem Flughafen Schönefeld kam es wegen des Gewitters zu Verzögerungen.

Aufgrund mehrerer Blitzeinschläge in Berlin kann es zu einem abweichenden Zugbeginn bzw. zu einer Verspätung kommen. Das Unwetter ist fast durch in Berlin. Die 🔆 scheint wieder. /gu

— Deutsche Bahn Personenverkehr (@DB_Bahn) May 20, 2019

18.34 Uhr: Blitz schlägt in Wohnhaus ein: Stromverteiler gerät in Brand

Bei einem Blitzeinschlag in ein Wohnhaus in Schenkendorf bei Mittenwalde (Kreis Dahme-Spreewald) ist ein Stromverteiler in Brand geraten. Bei einer Frau bestehe der Verdacht auf Rauchgasvergiftung, sagte in Polizeisprecher. Wie groß der Sachschaden wegen des Brandes war, stand zunächst nicht fest. Das Einfamilienhaus sei jedoch weiter bewohnbar. Auch in anderen Teilen Brandenburgs gab es starke Gewitter. In Erkner (Kreis Oder-Spree) kam nach Angaben der Polizei Wasser aus der Kanalisation auf die Straße.

18.21 Uhr: Tornado in Sachsen gesichtet

In Sachsen ist am Nachmittag wahrscheinlich ein Tornado gesichtet worden. Nach Angaben von „Kachelmannwetter“ trat der Luftwirbel wohl in Brand-Erbisdorf auf.

Wahrscheinlich #Tornado in Sachsen eben!
Das Video ist fast eindeutig aus 09618 Brand-Erbisdorf!
Das war die Zelle bei Langenau: https://t.co/fNrg2chSpM Quelle: Andy Breti, via Facebook. #unwetter /FR pic.twitter.com/FBqRYwpy29

— Kachelmannwetter (@Kachelmannwettr) May 20, 2019

18.10 Uhr: Berliner Feuerwehr spricht von Ausnahmezustand

Die Feuerwehr in Berlin ist wegen der Gewitter zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Die Behörde rief um 17.45 Uhr den Ausnahmezustand aus. Das bedeutet, dass Einsätze je nach Wichtigkeit bearbeitet werden, nicht nach der Zeit des eingehenden Notrufes. Die Berliner seien aufgerufen, kleinere Schäden selber zu beheben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Größere Schäden gebe es nicht, hieß es am frühen Abend. In Rudow geriet durch einen Blitzeinschlag ein Einfamilienhaus in Brand, Verletzte gab es nicht, wie ein Feuerwehr-Sprecher sagte.

#Unwetter in #Berlin
Seit 17:45 Uhr ist die @Berliner_Fw im #Ausnahmezustand. In der letzten halben Stunde kam es zu rund 50 wetterbedingten Notrufen. Durch #Blitzeinschlag bereits 2 Brände.
Bitte Hinweise zur Selbsthilfe #Wasserschäden beachten:https://t.co/Io3NK3yT2L pic.twitter.com/MPSClVZJu7

— Berliner Feuerwehr (@Berliner_Fw) May 20, 2019

17.51 Uhr: Berlin gerade so…

#gewitter pic.twitter.com/sJ4aWcyia8

— mkx (@mk_mkx) May 20, 2019

 

 
16.45 Uhr: Es donnert in Osthessen

Gewitter mit Starkregen haben auf einer Straße in Ebersburg in Osthessen einen kleinen Bach aus Sand und Geröll entstehen lassen.

12.18 Uhr: Weitere Überschwemmungen in Thüringen erwartet

Nach den heftigen Unwettern vom Sonntag bereiten sich die Einsatzkräfte im Ilm-Kreis auf weitere Überschwemmungen vor. „Wir gehen davon aus, dass die Pegelstände gravierend ansteigen“, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle des Ilm-Kreises. Man rechne damit, dass an den Flüssen Gera und Ilm die höchste Alarmstufe 3 droht. Einsatzkräfte befüllen nach Angaben des Sprechers Sandsäcke, um vorbereitet zu sein.

11.05 Uhr: Regen überspült Straße mit Geröll

Bei heftigen Regengüssen ist im Süden Thüringens eine Straße mit Erde und Steinen blockiert worden. Der Regen spülte das Geröll am Sonntagabend auf eine Landstraße bei Schalkau im Landkreis Sonneberg und verteilte es auf einer Länge von rund drei Metern, wie die Polizei mitteilte. Feuerwehrleute entfernten die Steine im Ortsteil Almerswind, die Straße ist inzwischen wieder frei.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes fielen im Süden des Landes rund um den Thüringer Wald örtlich bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in einer Stunde.
 

 
9.15 Uhr: Starkregen lässt Keller volllaufen

Vollgelaufene Keller und Blechschäden: Starkregen hat in Kaiserslautern und Umgebung am Sonntagabend an vielen Stellen Sachschäden angerichtet. „Wir hatten ein paar Einsätze, zum Glück alles ohne Personenschaden“, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Montagmorgen. Aufgrund von überschwemmten Fahrbahnen sei es auf der A6 und A62 zu Unfällen gekommen, Menschen wurden den Angaben zufolge nicht verletzt.

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